Renditerechner

Renditerechner für Immobilien: Mietrendite berechnen und das Maximalgebot kennen

Brutto- und Nettomietrendite, Kaufpreisfaktor und der höchste Kaufpreis, der Ihre Zielrendite noch erreicht – kostenlos, ohne Anmeldung und mit denselben Formeln wie in Flip & Hold.
Wohnung
€
m²
Ist-Miete oder erwartete Miete
€
Hausgeld
€
nicht umlagefähig + Rücklage
%
optional
€
Kaufnebenkosten
Grunderwerbsteuer 6,5 %
%
%
Ihr Ziel
Berechnungsbasis
%

Maximalgebot · Buy & Hold

5,0 % Netto inkl. KNK

89.408 €

1.442 €/m² · höchster Kaufpreis, bei dem Ihre Zielrendite noch erreicht wird

9,7 % Nachlass nötig (9.592 €) – verhandelbar

Bruttomietrendite
5,82 %
Nettomietrendite
4,52 %
Kaufpreisfaktor
17,2
Kaufnebenkosten
11.949 €
Kaufpreis je m²
1.597 €
Jahresüberschuss
5.010 €
Rechenweg anzeigen+
Jahreskaltmiete
5.760 €
− Eigentümer-Anteil Hausgeld (25 %)
750 €
= Jahresüberschuss
5.010 €
÷ Zielrendite 5,0 %
100.200 €
÷ (1 + Kaufnebenkosten 12,07 %)
= Maximalgebot
89.408 €

Was ist die Mietrendite?

Die Mietrendite zeigt, welcher Anteil des Kaufpreises jedes Jahr als Miete zurückfließt. Die einfachste Form ist die Bruttomietrendite:

Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100

Beispiel: Eine Wohnung mit 62 m² kostet 99.000 € und bringt 480 € Kaltmiete im Monat, also 5.760 € im Jahr. Die Bruttomietrendite beträgt 5,82 %. Das ist schnell gerechnet – sagt aber nichts über Hausgeld, Rücklagen und Kaufnebenkosten.

Nettomietrendite: was wirklich übrig bleibt

Bei einer Eigentumswohnung zahlt der Eigentümer Hausgeld. Ein Teil davon lässt sich über die Nebenkostenabrechnung auf den Mieter umlegen, der Rest – vor allem Verwaltung, Instandhaltungsrücklage und Reparaturen – bleibt beim Eigentümer. Außerdem kommen beim Kauf Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Makler dazu.

Jahresüberschuss = Jahreskaltmiete − nicht umlagefähiger Hausgeld-Anteil
Nettomietrendite = Jahresüberschuss ÷ (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) × 100

Im Beispiel trägt der Eigentümer 25 % des Hausgelds von 250 €, also 750 € im Jahr. Es bleiben 5.010 € Jahresüberschuss. In Nordrhein-Westfalen kommen 12,07 % Kaufnebenkosten hinzu (11.949 €), die Gesamtinvestition liegt bei 110.949 €. Die Nettomietrendite beträgt damit 4,52 %.

Flip & Hold rechnet das Hausgeld wahlweise pauschal mit einem Anteil oder mit konkreten Werten für nicht umlagefähige Kosten und Rücklage – und markiert sichtbar, wenn ein Wert nur geschätzt ist.

Kaufpreisfaktor: die Rendite als Vielfaches der Miete

Kaufpreisfaktor = Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete

Im Beispiel liegt der Faktor bei 17,2: Der Kaufpreis entspricht gut 17 Jahreskaltmieten. Der Faktor ist der Kehrwert der Bruttomietrendite – Faktor 20 entspricht 5 % brutto, Faktor 15 rund 6,7 %. Welcher Faktor angemessen ist, hängt stark von Lage, Zustand und Mietentwicklung ab.

Rückwärts rechnen: das Maximalgebot für Ihre Zielrendite

Spannender als die Frage „Welche Rendite bringt dieser Preis?“ ist die umgekehrte: Wie viel darf die Wohnung höchstens kosten, damit Ihre Zielrendite erreicht wird? Genau das rechnet Flip & Hold für jede Wohnung Ihrer Liste.

Investitionsbudget = Jahresüberschuss ÷ Zielrendite
Maximalgebot = (Investitionsbudget − einmalige Investitionen) ÷ (1 + Kaufnebenkostensatz)

Bei 5 % Ziel-Nettorendite ergibt sich ein Investitionsbudget von 100.200 € und ein Maximalgebot von 89.408 €. Gegenüber dem Angebotspreis von 99.000 € wäre also ein Nachlass von 9.592 € (9,7 %) nötig. In der Objektliste erscheint die Wohnung deshalb gelb: mit Verhandlung erreichbar.

  • Grün – der Angebotspreis liegt bereits unter Ihrem Maximalgebot.
  • Gelb – bis zu 25 % Nachlass nötig, also verhandelbar.
  • Rot – mehr als 25 % Nachlass nötig oder wirtschaftlich nicht tragfähig.

Kaufnebenkosten je Bundesland

Der größte Posten ist die Grunderwerbsteuer. Sie unterscheidet sich je Bundesland. Flip & Hold erkennt das Bundesland aus der Postleitzahl und rechnet mit dem passenden Satz; Notar und Grundbuch liegen typischerweise bei rund 2 %, die Käuferprovision eines Maklers häufig bei 3,57 % inklusive Umsatzsteuer.

Grunderwerbsteuer je Bundesland
BundeslandGrunderwerbsteuer
Baden-Württemberg5,0 %
Bayern3,5 %
Berlin6,0 %
Brandenburg6,5 %
Bremen5,5 %
Hamburg5,5 %
Hessen6,0 %
Mecklenburg-Vorpommern6,0 %
Niedersachsen5,0 %
Nordrhein-Westfalen6,5 %
Rheinland-Pfalz5,0 %
Saarland6,5 %
Sachsen5,5 %
Sachsen-Anhalt5,0 %
Schleswig-Holstein6,5 %
Thüringen5,0 %

Standardwerte in Flip & Hold, in den Einstellungen anpassbar. Angaben ohne Gewähr.

Ist-Miete oder Soll-Miete?

Bei vermieteten Wohnungen zählt zunächst die Ist-Miete aus dem Mietvertrag. Liegt sie unter dem Marktniveau, steckt Potenzial in der Soll-Miete – das sich aber nur im Rahmen des Mietrechts heben lässt, etwa über Mietspiegel und Kappungsgrenze (§ 558 BGB). Flip & Hold rechnet deshalb beide Szenarien getrennt: das Maximalgebot bei Ist-Miete und das Potenzial bei Soll-Miete, wahlweise mit der Marktmiete von ImmoAnalyse.Pro oder Ihrem eigenen Satz je m².

Objektmaske mit Renditerechner: Ist- und Soll-Miete, Zielrendite, Hausgeld und Maximalgebot bei Ist- und Soll-Miete

Der Rechner in der App: Ist- und Soll-Szenario mit Rechenweg je Wohnung (Beispieldaten).

Welche Rendite „gut“ ist, entscheiden Sie: Sie legen Ihre Zielrendite und die Berechnungsbasis selbst fest. Flip & Hold rechnet standardmäßig mit 7 % Nettorendite inklusive Kaufnebenkosten – ein Wert, den Sie in den Einstellungen jederzeit ändern können.

Häufige Fragen zum Renditerechner

Wie berechne ich die Mietrendite einer Eigentumswohnung?

Teilen Sie die Jahreskaltmiete durch den Kaufpreis – das ist die Bruttomietrendite. Für die Nettomietrendite ziehen Sie vorher den Hausgeld-Anteil ab, den der Eigentümer selbst trägt, und teilen durch Kaufpreis plus Kaufnebenkosten. Der Rechner oben macht beides gleichzeitig.

Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettomietrendite?

Die Bruttomietrendite setzt nur Miete und Kaufpreis ins Verhältnis. Die Nettomietrendite berücksichtigt zusätzlich nicht umlagefähige Kosten und die Kaufnebenkosten – sie ist deshalb niedriger, aber aussagekräftiger.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten?

Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 %), Notar und Grundbuch (rund 2 %) und gegebenenfalls Maklerprovision. In Nordrhein-Westfalen kommen so mit Makler schnell über 12 % zusammen.

Brauche ich für den Renditerechner ein Konto?

Nein, der Rechner auf dieser Seite funktioniert ohne Anmeldung. Mit einem kostenlosen Konto rechnet Flip & Hold dasselbe für jede importierte Wohnung, ergänzt den Marktwert und erstellt das Kaufangebot. Kostenlos registrieren.

Rendite für jede Wohnung – nicht nur für eine.

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